Die Ausgabe von Servituts-Nutz- und Brennholz blickt in Bludenz auf eine jahrzehntelange Tradition zurück, deren Ursprünge bis ins ausgehende 19. Jahrhundert reichen. Auch heute noch wird dieses historische Nutzungsrecht gelebt: Aktuell wird das Holz für die Bludenzer Bevölkerung beim Forsthaus Bludenz vorbereitet.
„Wir setzen bewusst auf Holz aus regionalen Fällungen und eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder – davon profitieren sowohl die Umwelt als auch unsere Bürgerinnen und Bürger“, betont Stadträtin Martina Brandstetter.
Ab 1. Februar bis 28. Februar dieses Jahres wieder möglich. Sie kann während der Amtszeiten telefonisch über die Bürgerservicestelle im Rathaus unter der Telefonnummer 05552 63621-900 erfolgen. Nachträgliche Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden. Anspruch auf Brennholz haben alle Haushalte in Bludenz, die ganzjährig einen eigenen Herd mit Holzfeuerungsmöglichkeit betreiben.
Die Kosten für das Brennholz sind klar geregelt: Ein Raummeter (rm) Hartholz kostet 77 Euro, ein Raummeter Weichholz 57 Euro (zuzüglich 13 % Mehrwertsteuer). Ein Raummeter entspricht dabei einem Kubikmeter geschlichteter Holzscheite. Detaillierte Informationen zu den Preisen sind auf der Homepage der Stadt Bludenz zu finden.
Derzeit werden die benötigten Holzstämme im Forsthof Brunnenfeld verarbeitet. Das verwendete Holz stammt aus den regulären Fällungen, die im Laufe des Jahres anfallen.
Anmeldung bei der Bürgerservicestelle während der Amtszeiten unter 05552 63621-900.
Foto: Stadt Bludenz
Bildunterschrift: Bildunterschrift: Das Servituts Nutz- und Brennholz ist ab Februar beantragbar.















