Bereits zum vierten Mal setzten sich angehende Maturant*innen des Gymnasiums Bludenz intensiv mit dem Thema Klimawandelanpassung in Städten auseinander. Fachlich begleitet wurde der Workshop-Nachmittag vom renommierten Vorarlberger Meteorologen Simon Tschannett. Ergänzend brachten Tamara Fetzel und Karl Thaler von der Umweltabteilung der Stadt Bludenz konkrete Beispiele aus der Praxis der Bezirkshauptstadt ein.
Vorgestellt wurden unter anderem die Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft, das groß angelegte Nahwärmeprojekt Bludenz–Bürs sowie weitere Maßnahmen wie der Einsatz neuer Elektrobusse, der Ausbau der Fahrradinfrastruktur – insbesondere im Bereich des Bahnhofs Bludenz – und gezielte Baumpflanzungen zur Verbesserung des Stadtklimas.
Bewertungstool für Anpassungsmaßnahmen
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage, wie Städte und Gemeinden auf steigende Durchschnittstemperaturen reagieren müssen, um auch künftig lebenswert zu bleiben. In Kleingruppen entwickelten die Jugendlichen Lösungen für verschiedene Handlungsfelder der Klimawandelanpassung auf kommunaler Ebene. Dabei arbeiteten sie mit einem neuen Bewertungstool zur Klimafitness von Stadtquartieren, das im österreichweiten Forschungsprojekt „indiKWAtor“ entwickelt wurde.
Das dreiköpfige Expert*innenteam unterstützte die Schüler*innen während des gesamten Nachmittags mit fachlichem Know-how. Zum Abschluss präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse und Anpassungsvorschläge in der Aula des BG Bludenz.
„Für uns als Stadt Bludenz ist Bewusstseinsbildung für die Herausforderungen und Gefahren des Klimawandels essenziell, um eine klimafitte und lebenswerte Zukunft für die Bludenzerinnen und Bludenzer sicherzustellen“, betont Umweltstadträtin Martina Brandstetter.
Weitere Informationen zur Klimawandelanpassung in der Stadt Bludenz finden sich unter: www.bludenz.at/stadt-bludenz/e5-gemeinde
Foto: Stadt Bludenz
Bildunterschrift: Jugendliche entwickelten Ideen für eine klimafitte Zukunft.












