Workshop gegen Lebensmittelverschwendung

Schüler*innen lernen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln

Ein wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsbildung im Umgang mit Lebensmitteln wurde kürzlich an der Polytechnischen Schule Bludenz geleistet. Schüler*innen des Tourismus-Zweigs setzten sich in einem Workshop intensiv mit dem Thema Lebensmittelverschwendung auseinander und erhielten sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Einblicke.

„Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Gerade junge Menschen frühzeitig dafür zu sensibilisieren, ist entscheidend, um langfristig ein Umdenken zu erreichen“, betont Umweltstadträtin Martina Brandstetter.

In Vorarlberg werden jährlich rund elf Kilogramm genießbare Lebensmittel pro Kopf entsorgt. Neben den ökologischen Auswirkungen entstehen dadurch jährlich auch erhebliche Kosten von etwa 250 bis 800 Euro pro Haushalt.

Unter der fachkundigen Leitung von Ingrid Benedikt widmete sich der Kurs zentralen Fragen rund um den bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der richtigen Interpretation von Haltbarkeitskennzeichnungen: Anschaulich wurde der Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und „zu verbrauchen bis“ vermittelt – ein entscheidender Faktor, um unnötige Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

Im praktischen Teil zeigte Ingrid Benedikt zudem, wie sich Lebensmittelreste kreativ und schmackhaft verwerten lassen. Gemeinsam wurden unter anderem Chips aus Gemüseschalen, knusprige Brotchips, eine herzhafte Ribollita sowie ein klassischer Scheiterhaufen zubereitet.

Zudem erhielten die Schüler*innen Tipps für den Alltag sowie Hinweise auf die Plattform „Offener Kühlschrank“ (offener-kuehlschrank.at/resterezepte/) mit zahlreichen Resterezepten.

Fotos: Stadt Bludenz
Bildunterschrift: Die Schülerinnen der PTS Bludenz bereiteten im Workshop kreative Gerichte aus Lebensmittelresten zu.

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.