Der Vorarlberger Zeitgeschichtetag in der Remise Bludenz widmete sich erneut der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus und verband historische Aufarbeitung mit persönlichen Einblicken.
Der neunte Vorarlberger Zeitgeschichtetag fand am Donnerstag, 7. Mai, in der Remise Bludenz statt. Im Rahmen des österreichischen Gedenktags gegen Gewalt und Rassismus erinnerte die Veranstaltung an die Opfer des Nationalsozialismus und stellte regionale Erinnerungsarbeit sowie persönliche Schicksale in den Mittelpunkt.
Vorgestellt wurde, wie in Vorarlberg an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert wird. Dabei wurde auf die unterschiedlichen Formen wie bspw. in Form von Straßenbenennungen, dem vor wenigen Jahren eröffneten Projekt über die Grenze benannt. Zudem wurde das Projekt durch Victoria Kumar „DERLA – Digitale Erinnerungslandschaft Österreich“ präsentiert.
Im Zentrum des Abends stand die Buchpräsentation „Mich kriegt ihr nicht!“. Das Buch beinhaltet die Erinnerungen Wisnickis an seine Zeit während der NS-Herrschaft. Dominik Markl und Niko Hofinger haben seiner Geschichte und den Stationen nachgespürt und mit Quellen bewiesen. Nach der Buchpräsentation waren die beiden Herausgeber im Gespräch mit dem Sohn von Josef Wisnicki, Jeffrey. Auch der Neffe von Josef, Jay, war zu Gast in Bludenz und teilte seine Erinnerungen.
Das Buch „Mich kriegt ihr nicht!“ von Joseph Wisnicki ist im Buchhandel erhältlich.
Foto: Stadt Bludenz
Bildunterschrift: Kulturamtsleiterin Daniela Beck, Stadtrat Cenk Dogan, Historiker Christoph Thöny, Victoria Kumar, Jeffrey Wisnicki, Becky Wisnicki, Stephanie Wisnicki, Jay Wisnicki, Stadtarchivar Stefan Stachniß, Nico Hofinger und Dominik Markl (v. l. n. r.)












