. Im Rahmen der Reihe „Umwelt im Gespräch“ fand kürzlich in Bludenz ein Workshop zum Thema Fermentieren statt. Unter dem Motto „Einfach Machen“ lernten die Teilnehmer*innen, wie Lebensmittel nachhaltig haltbar gemacht und gleichzeitig Ressourcen geschont werden können.
Im Workshop wurde die traditionelle Methode der Fermentation praxisnah vermittelt. Dabei zeigte sich, wie überschüssiges Gemüse durch natürliche Gärprozesse länger haltbar gemacht und Lebensmittelabfälle reduziert werden können. Gleichzeitig entstehen probiotische Kulturen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können.
„Gerade solche einfachen Maßnahmen zeigen, dass jede und jeder im Alltag einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann“, betont Martina Brandstetter. Bewusstseinsbildung und praktische Umsetzung gehen dabei Hand in Hand.
Geleitet wurde der Workshop von Sanjay Bösch alias „Bacteriosapiens“, der sein Wissen über Fermentation und mikrobiologische Prozesse in Workshops weitergibt.
Die Veranstaltung machte deutlich: Fermentieren ist mehr als ein Trend – es ist eine einfache Möglichkeit, nachhaltiger mit Lebensmitteln umzugehen und gleichzeitig gesunde Ernährung zu fördern.
Der nächste Termin der Veranstaltungsreihe „Umwelt im Gespräch“ findet am Freitag, 22. Mai, mit der Biotopexkursion „Von Aurorafalter bis Zittergras – durch die Wiesenlandschaft von Lawils und Gasünd“ statt.
Foto: Stadt Bludenz
Bildunterschrift: Beim Workshop „Einfach Machen“ lernten die Teilnehmer*innen, wie Fermentieren nachhaltig Lebensmittel haltbar macht und Ressourcen schont.














