Verlässliche Pflege in Bludenz

Krankenpflegeverein und MoHi sichern Lebensqualität für ältere Menschen

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung  wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig der Krankenpflegeverein und der Mobile Hilfsdienst (MoHi) für Bludenz sind. Die präsentierten Zahlen und Einblicke zeigten eindrucksvoll, welchen wertvollen Beitrag die Einrichtungen täglich für die Betreuung und Unterstützung älterer Menschen leisten.

„Was beim Krankenpflegeverein und Mobilen Hilfsdienst geleistet wird, ist nicht selbstverständlich. Es ist das Ergebnis von großem Engagement, Fachwissen und echter Menschlichkeit“, lobt Bürgermeister Simon Tschann die Arbeit der Pflegekräfte und Ehrenamtlichen.

Der Krankenpflegeverein und der Mobile Hilfsdienst (MoHi) leisten in Bludenz einen unverzichtbaren Beitrag zur Betreuung älterer Menschen. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 416 Personen gepflegt (259 Frauen und 157 Männer) und dabei 12.965 Stunden geleistet. Pflegeleiterin Petra Bachmann berichtete aus einem abwechslungsreichen Alltag, der sowohl fachliche Kompetenz als auch menschliche Zuwendung erfordert.

Ein bedeutender Bereich ist die ambulante gerontopsychiatrische Pflege (also die Betreuung älterer Menschen mit psychischen oder neurologischen Erkrankungen wie Demenz): 84 Klienten wurden hier betreut, mit insgesamt 1.971 Stunden. Katharina Bahl gab Einblicke in die Herausforderungen und die besondere Bedeutung dieser spezialisierten Betreuung.

„Gerade im Alter ist verlässliche Unterstützung entscheidend – sie schafft Sicherheit und trägt maßgeblich zur Lebensqualität bei“, ergänzt die zuständige Stadträtin Andrea Mallitsch.

Auch der Mobile Hilfsdienst ist eine wichtige Stütze: 121 Helfer*innen betreuten 365 Personen und leisteten 42.219 Stunden. Die Fusion mit dem MoHi-Brandnertal im Oktober 2025 markiert dabei einen zukunftsweisenden Schritt, der sich laut Leiterin Simona Marinier bereits als sehr erfolgreich erwiesen hat.

Bei der Generalversammlung wurde Gerhild Feuerstein als Obfrau mit ihrem Vorstandsteam bestätigt. Eine Präsentation bot einen umfassenden Überblick über die Leistungen im vergangenen Jahr, während ein Vortrag von Stefan Mathis (LZH Bludenz) zum Thema „Hören“ zusätzliche Impulse setzte.

„Die Arbeit des Krankenpflegevereins ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur und verdient höchste Anerkennung“, so Stadtrat Cenk Dogan abschließend.

Fotos: Krankenpflegeverein Bludenz

Bildunterschrift: Katharina Bahl, Simona Marinier, Vizebürgermeisterin Andrea Mallitsch, Obfrau Gerhild Feuerstein und Stadtrat Cenk Dogan (v. l. n. r.)

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