Movember im Städtle: Schnauzer für Männergesundheit

Bürgermeister Simon Tschann, Stadtrat Cenk Dogan und einige Passanten machten beim Movember-Auftakt mit

Am Samstagvormittag wurde der Nepomukbrunnen in der Bludenzer Altstadt kurzerhand zum Freiluft-Barbershop. Meisterfriseur Apo Atalay griff zu Schere und Rasierer und verpasste Bürgermeister Simon Tschann und Stadtrat Cenk Dogan einen modischen Schnurrbart. Auch einige Passanten ließen sich spontan zum Mitmachen überreden. Damit fiel der Startschuss für die diesjährige Movember-Aktion, mit der die Stadt Bludenz auf ein wichtiges Thema aufmerksam macht: die Männergesundheit.

„Ein Schnurrbart sorgt vielleicht für ein Schmunzeln, aber genau darum geht es uns auch: Wir wollen Aufmerksamkeit schaffen und Männer dazu ermutigen, sich mit ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen. Vorsorge sollte schließlich genauso selbstverständlich sein wie der regelmäßige Besuch beim Friseur“, sind sich Bürgermeister Simon Tschann und Stadtrat Cenk Dogan einig.

Bei der mittlerweile traditionellen Aktion nahmen die beiden Politiker auf dem Barbersessel Platz und ließen sich von Apo Atalay für den November in Form bringen. Die ungewöhnliche Rasur mitten in der Altstadt sorgte für neugierige Blicke und das eine oder andere Schmunzeln. Neben dem haarigen Vergnügen bot die Aktion auch Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein Schnurrbart für die Gesundheit

Hinter den frisch gestutzten Oberlippenbärten steckt eine weltweite Bewegung. Der Name „Movember“ setzt sich aus den englischen Wörtern „Moustache“ (Schnurrbart) und „November“ zusammen. Die Initiative wurde 2003 in Australien ins Leben gerufen und hat sich seither zu einer internationalen Kampagne entwickelt. Männer lassen sich im November einen Schnurrbart wachsen, um auf wichtige Gesundheitsthemen aufmerksam zu machen und Spenden für Forschung und Aufklärung zu sammeln.

Im Mittelpunkt stehen insbesondere Prostata- und Hodenkrebs sowie die psychische Gesundheit und Suizidprävention. Allein in Österreich erhalten jährlich rund 8.200 Männer die Diagnose Prostatakrebs. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit Vorsorge und möglichen Beschwerden ist daher besonders wichtig. Gleichzeitig soll die Aktion dazu ermutigen, offener über seelische Belastungen und persönliche Sorgen zu sprechen.

Weitere Informationen gibt es unter www.krebshilfe.net und www.gesundheitskasse.at.

Foto: Stadt Bludenz

Bildunterschrift: Schnauzer für die Männergesundheit: Meisterfriseur Apo Atalay brachte Bürgermeister Simon Tschann, Stadtrat Cenk Dogan und einige Passanten für den Movember in Form.

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.