Kulturprogramm bis spät in die Nacht

Sechs Bludenzer Kulturorte boten Kunst, Geschichte und Film

Kunst entdecken, in die Stadtgeschichte eintauchen und Kultur bis spät in die Nacht erleben: Die „ORF-Lange Nacht der Museen“ lockte vergangenen Samstag zahlreiche Interessierte zu sechs Kulturorten in Bludenz. Das vielfältige Programm kam bei den Gästen sehr gut an und sorgte bis Mitternacht für reges Kommen und Gehen.

Eröffnet wurde die Lange Nacht mit Grußworten von Bürgermeister Simon Tschann im Remise-Saal mit anschließender Filmvorführung des Cinepoem „Heimatfilm, …oder in einem anderen Film“ von Christa Engstler. Reinold Capelli am Alphorn und Gammon am Modular Synthesizer sorgten dabei für die musikalische Begleitung. Im Kunstraum Remise waren Werke von Tyrone Egbowon zu sehen, während die Kellergalerie Kukuphi mit der Ausstellung „Störenfriede“ und einem interaktiven Kunsthappening mit den beiden Künstlern Mäx Kühny und Daniel Bragagna aufwartete. Auch das Haus Habakuk öffnete seine Türen und gab Einblicke in die Welt des Puppenspiels.

Die Bludenzer Stadtgeschichte stand im Stadtmuseum und im neuen Museumsdepot in der Volksschule im Park im Mittelpunkt. Werner Schwarz berichtete über Stadtbrände und das Feuerwehrwesen. Christof Thöny und Stefan Stachniß widmeten sich Ferdinand Rief und Alfons Leuprecht und damit zwei Persönlichkeiten, die eng mit der Geschichte des Heimatmuseums und des Stadtarchivs verbunden sind.

Im Stadtlabor wurde zudem die Kleinausstellung über Alois Negrelli eröffnet. Im Mittelpunkt steht die 200 Jahre alte Illkarte, die unter seiner Federführung erstellt wurde. Die Grußworte sprach Marion Flatz-Mäser, ehemalige Schweiz-Korrespondentin des ORF und Nachfahrin von Alois Negrelli.

Insgesamt beteiligten sich heuer 81 Museen und Galerien in Vorarlberg sowie den grenznahen Regionen Liechtensteins, Deutschlands und der Schweiz an der „ORF-Langen Nacht der Museen“.

Foto: Stadt Bludenz

Bildunterschrift: An sechs Standorten zeigte die Stadt Bludenz wie vielfältig ihr Kunst- und Geschichtsprogramm ist.

Bildunterschrift 2: Stadtarchivar Stefan Stachniß, Bürgermeister Simon Tschann, Künstler Nikola Bartenbach, Obfrau des Vereins aller Art Jasmine Türk und Kulturamtsleiterin Daniela Beck (v. l. n. r.)

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.