102 Jahre Olympische Winterspiele: Von Chamonix bis Mailand-Cortina

Vortrag in Bludenz beleuchtete Geschichte und Vorarlberger Erfolge bei olympischen Winterspielen

Anlässlich der kürzlich zu Ende gegangenen olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina lud das Stadtarchiv Bludenz gemeinsam mit dem Geschichtsverein Region Bludenz zu einem Vortrag über die Geschichte dieses prestigeträchtigen Sportereignisses ins Rathaus ein.

Historiker Christof Thöny nahm das Publikum mit auf eine Zeitreise von der „Internationalen Wintersportwoche“ 1924 in Chamonix, die später als erste Olympische Winterspiele anerkannt wurde, bis zu den Spielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Anschaulich zeigte er auf, wie sich die Winterspiele organisatorisch und sportlich weiterentwickelten, wie neue Disziplinen ins Programm aufgenommen wurden und wie politische Ereignisse die Geschichte der Spiele immer wieder beeinflussten.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung des alpinen Skirennsports bei Olympia. Von den frühen Bewerben bis zu den technisch anspruchsvollen Disziplinen der Gegenwart wurde die sportliche Dynamik eindrucksvoll nachgezeichnet.

Große Aufmerksamkeit galt zudem den Erfolgen Vorarlberger Athletinnen und Athleten, die die olympische Geschichte wesentlich mitprägten. Namen wie Trude Jochum-Beiser, Othmar Schneider und Egon Zimmermann stehen für die frühen Meilensteine. In den folgenden Jahrzehnten setzten Hubert Strolz, Anita Wachter, Patrick Ortlieb, Mario Reiter, Katharina Liensberger, Johannes Strolz und zuletzt Ariane Rädler die Erfolgsgeschichte fort.

Foto: Stadt Bludenz

Bildunterschrift: Historiker Christof Thöny referierte im Rathaus Bludenz über 102 Jahre Geschichte der Olympischen Winterspiele mit besonderem Blick auf Vorarlberg.

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.