Mit dem Nahwärmeprojekt Bludenz–Bürs entsteht eine moderne Wärmeversorgung, die Haushalten und Betrieben Komfort, Sicherheit und Umweltschutz bietet. Alexander Wucher begleitet das Projekt von der Planung bis zum Anschluss und zeigt, wie unkompliziert der Umstieg auf regionale Nahwärme sein kann.
Als erfahrener Vertriebsmitarbeiter für das Nahwärmeprojekt verbindet Alexander Wucher technisches Know-how, Projektmanagement und persönliche Beratung. Seine berufliche Laufbahn begann mit einer Lehre als Gas-Wasser-Heizungsinstallateur, wo er über 15 Jahre praktische Erfahrung sammelte, und die Meisterprüfung absolvierte. Anschließend war er fünf Jahre als Projektleiter tätig und begleitete Energieprojekte von der Planung bis zur Umsetzung. Seine Erfahrungen aus erfolgreich realisierten Nahwärmeprojekten fließen nun direkt in das Projekt Bludenz–Bürs ein – von den Grabungen über den Netzausbau und die Hausanschlüsse bis zum Vertrieb.
„Unser Ziel ist es, möglichst vielen Haushalten und Betrieben eine zuverlässige, klimafreundliche Wärmeversorgung zu ermöglichen – komfortabel, effizient und aus der Region, für die Region,“ erklärt Wucher.
Die Illwerke vkw und Stadt Bludenz treiben gemeinsam mit der Agrargemeinschaft Bürs dieses zukunftsweisendes Energieprojekt voran. Errichtet wird das Heizwerk auf dem Areal des ehemaligen Zementwerks Lorüns. Derzeit befinden sich die Planungen in einer intensiven Phase, Abstimmungen mit Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern sowie der finalen Trassenführung. Der Baubeginn ist bei einem positiven Baubeschluss für Juni 2026 vorgesehen. Bis dahin werden möglichst viele Interessierte eingebunden, damit das Leitungsnetz optimal dimensioniert und effizient umgesetzt werden kann.
So funktioniert die Nahwärme
Die Wärme wird zentral im Heizwerk mit erneuerbarer Energie aus Hackschnitzeln erzeugt. Zusätzlich wird Abwärme von Betrieben eingespeist. Über isolierte Leitungen gelangt das heiße Wasser zu den angeschlossenen Gebäuden. In einer kleinen Übergabestation wird die Energie über einen Wärmetauscher an das bestehende Heizsystem übertragen, während das abgekühlte Wasser zurück ins Heizwerk fließt und erneut erwärmt wird. So entsteht ein geschlossener und effizienter Kreislauf, der Heizkörper, Fußbodenheizung und Warmwasser zuverlässig versorgt.
Der richtige Zeitpunkt umzusteigen
Ein Anschluss an die Nahwärme bietet verlässliche Versorgungssicherheit und entlastet den Alltag spürbar. Wartung und Service der Heizanlage übernimmt der Betreiber, ein eigener Heizraum ist nicht erforderlich, und zusätzlicher Raum im Gebäude bleibt frei. Regionale Wertschöpfung wird gesichert, da die Hackschnitzel aus der Region kommen.
Jetzt informieren und Anschlussmöglichkeiten prüfen
Alexander Wucher lädt Interessenten ein, frühzeitig das Gespräch zu suchen. Gemeinsam lässt sich anhand des vorläufigen Trassenplans prüfen, ob und wie ein Anschluss möglich ist und welche Lösung am besten zum jeweiligen Gebäude passt. Je früher die Abstimmungen erfolgen, desto effizienter können die Leitungen geplant und ein reibungsloser Anschluss umgesetzt werden. Aus diesem Grund gibt es am Mittwoch, 18. Februar, einen weiteren Infoabend für alle Interessierten im Saal im Park in der VS Bludenz Mitte. Beginn ist um 18 Uhr.
Infoveranstaltung: Saal im Park, Volksschule Mitte, Mittwoch, 18. Februar, 18 Uhr
Foto: Stadt Bludenz
Bildunterschrift: Alexander Wucher begleitet das Nahwärmeprojekt Bludenz–Bürs von der Planung bis zum Anschluss.












