Vortrag: Zeug*innen Jehovas im NS-Regime

Historische Einblicke mit Fokus auf Vorarlberg

Die Stadt Bludenz lädt zu einer historischen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung über die Verfolgung der Zeug*innen Jehovas während des Nationalsozialismus am Donnerstag, 12. März, in die Remise Bludenz ein. Im Fokus stehen sowohl die Situation der Zeug*innen Jehovas im „Dritten Reich“ als auch die Entwicklungen in Vorarlberg.

Die konsequente Ablehnung von Gewalt und Militärdienst brachte die Zeug*innen Jehovas während der Zeit des Nationalsozialismus in eine besonders prekäre Lage. Aufgrund ihrer religiösen Überzeugungen verweigerten sie den Wehrdienst und den Hitlergruß – und wurden dafür vom NS-Regime verfolgt. Viele von ihnen wurden inhaftiert, misshandelt oder in Konzentrationslager deportiert.

Auch in Vorarlberg waren Angehörige der Glaubensgemeinschaft von Repressionen betroffen. Die Veranstaltung in der Remise Bludenz beleuchtet sowohl die historische Gesamtsituation der Zeug*innen Jehovas im Nationalsozialismus als auch die regionalen Entwicklungen im Land.

Dr. Gerti Malle gibt einen Überblick über die Geschichte und Verfolgung der Zeug*innen Jehovas im nationalsozialistischen Herrschaftsbereich. Harald Walser widmet sich in seinem Beitrag den Ereignissen und Schicksalen in Vorarlberg. Die Moderation übernimmt Johannes Spies.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Stadtarchivs Bludenz, des Geschichtsvereins Region Bludenz, ERINNERN:AT und der Johann-August-Malin-Gesellschaft mit dem VÖGB und dem vorarlberg museum. Der Eintritt ist frei.

Foto: Lila Winkel

Bildunterschrift: Das Haus von Josef Wegeler in Dornbirn diente als Versteck für Schriften der ZeugInnen Jehovas.

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.