Steigende Energiepreise stellen viele Haushalte weiterhin vor Herausforderungen. Um Menschen mit niedrigerem Einkommen zu entlasten, wurde auch in der Heizperiode 2025/26 der Heizkostenzuschuss des Landes Vorarlberg über die Gemeinden abgewickelt. Die Stadt Bludenz zieht nun Bilanz.
Der Aktionszeitraum lief von 13. Oktober 2025 bis 13. Februar 2026. In dieser Zeit wurden in Bludenz 560 Anträge gestellt, davon 129 online. Insgesamt konnten 489 Zuschüsse ausbezahlt werden. Zum Vergleich: In der Heizperiode 2024/25 waren es noch 647 Auszahlungen. Der Grund dafür könnte die Herabsetzung der Förderhöhe von 330 auf 250 Euro sein. Weiters wurde die Grenze beim Nettoeinkommen bei der Einschleifregelung um 50 Euro gesenkt.
„Der Heizkostenzuschuss ist eine wichtige Unterstützung für viele Haushalte mit geringem Einkommen. Auch wenn die Zahl der Auszahlungen heuer niedriger ausfällt, zeigt sich dennoch, wie wichtig dieses Angebot für die Menschen in unserer Stadt ist“, betont Vizebürgermeisterin Andrea Mallitsch.
Die Gesamtsumme der ausbezahlten Fördermittel beträgt 104.505,82 Euro. Im Vorjahr belief sich dieser Betrag noch auf 179.502,31 Euro. Finanziert wird der Heizkostenzuschuss vom Land Vorarlberg, während die Abwicklung über die Gemeinden erfolgt. Anspruch hatten Haushalte mit Hauptwohnsitz in Bludenz, sofern die festgelegten Einkommensgrenzen eingehalten wurden. Pro Haushalt konnten bis zu 250 Euro gewährt werden. Bezieherinnen und Bezieher von Sozialhilfe für Lebensunterhalt oder Wohnbedarf erhielten automatisch 180 Euro.
Bei Überschreiten der Einkommensgrenze kam eine Einschleifregelung zur Anwendung: Der über der Grenze liegende Betrag wurde vom Zuschuss abgezogen. Lag das Einkommen mehr als 200 Euro über der Grenze, entfiel der Anspruch. Der Mindestzuschuss betrug 50 Euro.
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Bildunterschrift: 489 Bludenzer Haushalte erhielten in der Heizperiode 2025/26 einen Heizkostenzuschuss.












