Neue Aufgabenverteilung im Stadtrat

Zuständigkeiten an Stadträte und zwei Referenten zugeteilt

Der Bludenzer Bürgermeister Simon Tschann (ÖVP) hat nun per Verordnung seinen Stadträtinnen und Stadträten Ressorts zugewiesen. Zusätzlich zu den sieben Stadträten wird es ab sofort auch zwei Referate geben. „Ich habe im Wahlkampf angekündigt, dass ich alle in die Arbeit für Bludenz miteinbeziehen möchte. Das habe ich mit diesem Modell nun in die Tat umgesetzt“, begründet Bürgermeister Tschann diesen Schritt.  

Von der Stadtvertretung wurde anlässlich der konstituierenden Sitzung die Zahl der Stadträte mit sieben festgesetzt. Von Bürgermeister Tschann hat nun Mario Leiter (TML) die Agenden Verkehr, Tiefbau und Jugend übertragen bekommen. Joachim Heinzl (ÖVP) wird sich um die Stadtfinanzen und das Projektmanagement kümmern. Stadträtin Andrea Mallitsch (ÖVP) hat ihren Schwerpunkt im Bereich Familien, Gesundheits-, Sozial- und Gemeinwesen und Integration. Die Tourismus- und Freizeitagenden übernimmt Eva Peter (TML). Für Kultur und Vereinswesen ist Cenk Dogan (ÖVP) zuständig. Bernhard Corn (TML) wird sich vor allem im Bereich Bildung und Kleinkinderbetreuung einbringen. Und Stadträtin Martina Branststetter (ÖVP) leitet politisch die Abfallwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft sowie das Jagdwesen.

Alle nicht zugeteilten Aufgaben werden von Bürgermeister Tschann wahrgenommen. Vor allem Personal, Stadt- und Raumplanung, Wirtschaft, Sicherheitsagenden sowie regionale Zusammenarbeit bilden für Tschann wichtige Arbeitsschwerpunkte.

Keine Stadträte – aber sehr wohl Referatsführer werden Wolfgang Maurer (OLB) mit Aufgaben im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit bzw Joachim Weixlbaumer (FPÖ) in Sachen Hochbau. „Damit sind alle politischen Kräfte in die tägliche Arbeit miteingebunden und ein permanenter Informationsaustauch ist gewährleistet. Das war mir und meinem Team wichtig“, betont Tschann. Er erwarte sich nun eine gute Zusammenarbeit für Bludenz auf breiter Basis. „Wir sitzen schließlich alle in einem Boot und wir erleben gemeinsam in allen Bereich durch die Covid19-Pandemie schwierige Zeiten. Nur durch Zusammenhalt können wir das gemeinsam überstehen“, appelliert das Bludenzer Stadtoberhaupt an alle politisch Verantwortlichen in der Alpenstadt.  

 

Dieser Artikel wurde am 30. Oktober 2020 online gestellt.

 

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