Literaturherbst: „Starke Frauen/Starke Geschichten“

Fünf Vorarlberger Autorinnen laden ab 18. Oktober in die Bludenzer Lorünser Villa

Der Herbst steht in Bludenz im Zeichen von Literatur. Unter dem Motto „Starke Frauen/Starke Geschichten“ finden von 18. Oktober bis 18. November insgesamt fünf Lesungen von Vorarlberger Autorinnen in den historischen Räumlichkeiten der Lorünser Villa statt. 

Fünf Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten – doch sie alle verbindet die Liebe zum geschriebenen Wort und der Literatur. Von 18. Oktober bis 18. November lesen Doris Knecht, Sabine Schoder, Nadine Kegele, Christine Walch und Sabine Grohs im Rahmen des diesjährigen Literaturherbstes aus ihren aktuellen Werken. Die Geschichten über starke Frauen, Tragödien und Flucht laden dabei nicht nur zum gespannten Zuhören ein, sondern regen auch zum Nachdenken an. „Es freut mich sehr, dass wir bei ,Starke Frauen/Starke Geschichten‘ fünf hervorragende Vorarlberger Autorinnen in Bludenz begrüßen dürfen. Allesamt Meisterinnen ihres literarischen Handwerks, die zu Recht ein großes Ansehen weit über die Landesgrenzen hinaus genießen“, so Kulturstadtrat Cenk Dogan.

Musikalische Lesung mit Nadine Kegele: „Lieben muss man unfrisiert“
Lorünser Villa

Do/4 Nov/19 Uhr
Die gebürtige Bludenzerin Nadine Kegele erhielt 2013 den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und lebt mittlerweile in Wien. Sie verbindet bei ihrer Lesung ihre Liebe zur Literatur mit ihrem Faible für Musik. Sie liest, begleitet von Ukuleleklängen, Porträts aus ihrem Buch „Lieben muss man unfrisiert. Protokolle nach Tonband“ sowie Auszüge aus einem Stücktext. Auch die Geschichte von Therese Zauser wird in musikalischer Form thematisiert.

Lesung mit Christine Walch: „Wo der lachende Mond weint“
Lorünser Villa

Di/9 Nov/19 Uhr
Der Debütroman der Volksschullehrerin Christine Walch aus Ludesch behandelt das Leben von Azim, dessen Kindheit in Kabul zwar nicht einfach und doch voller Lichtblicke ist. Bis zu jenem Tag, als Mudschaheddin den geliebten Bruder vor seinen Augen erschießen. Die Geschichte basiert auf den Erzählungen des ehemaligen Flüchtlings Ahmad Sedighi, der heute mit seiner Familie in Österreich lebt. Sie vermittelt tiefe Einblicke in eines der aktuellsten Themen der Gegenwart und bietet Zugang zu Afghanistan und seiner Kultur.

Lesung mit Sabine Grohs: „Dönz. So weit man weiß“
Lorünser Villa

Do/18 Nov/19 Uhr
„Dönz. So weit man weiß“ ist eine Familien- und Generationengeschichte, die sich über mehr als 150 Jahre lang durch den ganzen Kontinent Europa zieht und auf wahren Tatsachen beruht. Die „Dönz“ sind die Großeltern der Autorin Sabine Grohs. Die Quelle für diesen Roman ist ein seltener Familienschatz aus Österreich: Artefakte, Dokumente, Fotos und private Briefe aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, bereichert durch Berichte von Zeitzeugen.
 

Eintritt: VVK € 7,- / erm. € 5,- | AK € 9,- / erm. € 7,-

Tickets erhältlich auf www.laendleticket.com und in allen Raiffeisenbanken und Sparkassen. Ermäßigungen für SchülerInnen, Lehrlinge, Studierende, SeniorInnen, Mitglieder Villa K., Ö1-Club und Verein allerArt.

Bei allen Veranstaltungen gelten die zum Zeitpunkt der jeweiligen Veranstaltung aktuell gültigen Covid-19-Maßnahmen.

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.