10. Kunstpreis der Hypo Vorarlberg für Christine Lederer

Digitalprint "Am liebsten trage ich ein Bügelbrett" der Bludenzer Künstlerin wurde ausgezeichnet

Foto: Udo Mittelberger

Zum 10. Mal lobte die Hypo Vorarlberg nun ihren mit EUR 10.000,-- dotierten Kunstpreis aus. Dieses Jahr hat die Jury ein Werk der gebürtigen Bludenzerin Christine Lederer ausgezeichnet. Ausgewählte Kunstwerke können bis 25. Oktober 2019 in der Hypo Vorarlberg Zentrale in Bregenz besichtigt werden.

Bregenz, am 24. September 2019 – Die Hypo Vorarlberg lobte heuer bereits zum 10. Mal ihren mit EUR 10.000,-- dotierten Kunstpreis aus. Zahlreiche in Vorarlberg geborene oder lebende Künstlerinnen und Künstler reichten ihre Arbeiten ein und machten es der international besetzen Jury nicht leicht, eine Auswahl zu treffen.

Siegerobjekt mit Bild- und Wortwitz

Dieses Jahr wird die Vorarlbergerin Christine Lederer für ihren Digitalprint „Am liebsten trage ich ein Bügelbrett“ mit dem Kunstpreis der Bank ausgezeichnet. Geboren 1976 in Bludenz, studierte sie Kommunikationsdesign in Augsburg sowie Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München und ist seit 2013 als freischaffende Künstlerin tätig. Das Werk „Am liebsten trage ich ein Bügelbrett“ entstand in einer intensiven Auseinandersetzung Lederers mit der Sozialisierung als Frau in der Gesellschaft und für die Ausstellung „Alle Frauen sind immer daheim“ in der Galerie Hollenstein in Lustenau (2018).

Juryvorsitzender Rudolf Sagmeister erklärt, dass vor allem der frische und hintergründige Bild- und Wortwitz der Fotoarbeit überzeugte: „Die Frau trägt im Gegensatz zur allgegenwärtigen Werbung ironischerweise lieber ein sehr schlicht mit grünen Streifen gestaltetes „Bügelbrett“ als etwa Gucci, Prada oder Chanel. [… ] Die Gestaltung mit wenig Elementen wie der schlecht sitzenden Perücke, ein Kleiderbügel, die steife Körperhaltung und die provisorische Atmosphäre des Ateliers hat einen spröden Charme“, heißt es weiter in der Jurybegründung.

192 Einreichungen beim Kunstpreis 2019

Der Stellenwert des Preises unter Vorarlbergs Künstlern wird durch die hohe Anzahl der Einreichungen unterstrichen: 120 Talente haben heuer insgesamt 192 Werke eingereicht. „Das zeigt, dass der Kunstpreis der Hypo Vorarlberg nach wie vor eine geschätzte Plattform für die heimischen Künstler ist“, freut sich Vorstandsvorsitzender Michel Haller über das große Interesse. Auch die Kunden der Bank profitieren davon: In einigen Beratungszimmern und Filialstandorten sind preisgekrönte Werke und Ankäufe aus den vergangenen Jahren ausgestellt.

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.