Die Bludenz Stadtmarketing GmbH ist kompetenter Ansprechpartner für Unternehmer: Betriebsansiedlung, Unternehmensgründung und Förderungen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Für ein Beratungsgespräch oder weiterführende Informationen wenden Sie sich gerne an:
Bludenz Stadtmarketing GmbH
Werdenbergerstraße 42
6700 Bludenz
Tel. +43 5552 63621-257
stadtmarketing@bludenz.at

 

I. Förderungsausmaß



Der Stadtrat wird ermächtigt, nach Maßgabe der vorhandenen Voranschlagsmittel
über Antrag des Unternehmens städtische Betriebsansiedlungsförderungsmittel zuzusagen:

In Höhe von bis zu 50 % der im ersten Betriebsjahr tatsächlich entrichteten Kommunalsteuer. In den Folgejahren beträgt die Förderung bis zu 40 %, 30 %, 20 % und 10 % des Kommunalsteuer-Jahresbetrages des jeweiligen Vorjahres.
Die Antragstellung hat vor Schaffung der neuen Arbeitsplätze zu erfolgen.

Auf die Gewährung der Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

II. Förderfähige Betriebsansiedlungen


Förderfähig ist die Ansiedlung von Betrieben der Dienstleistung, des Gewerbes (einschließlich des Handels) und der Industrie, welche eine Bereicherung der städtischen Betriebsstruktur darstellen und im Besonderen zur Schaffung von Arbeitsplätzen für qualifizierte Arbeitskräfte führen.

III. Auflagen


Eine Betriebspflicht von fünf Jahren gilt generell als Grundvoraussetzung. Die Förderzusage erfolgt im Einzelfall im Stadtratbeschluss nach Vorliegen eines begründeten Antrages mit Beschreibung des Unternehmens und der geplanten Betriebsansiedlung unter Festsetzung einer Mindestanzahl von zu schaffenden Arbeitsplätzen für qualifizierte Beschäftigte und unter Festsetzung der im Einzelfall sonst noch zweckdienlichen Auflagen.
Förderungen für Betriebsansiedlung und Investitionsförderung können nicht kumulativ gewährt werden.

IV. Geltungsdauer


Die Förderungsrichtlinie ist mit 31. Dezember 2019 befristet.
 

I. Förderungsausmaß


Der Stadtrat  soll ermächtigt werden, nach Maßgabe der vorhandenen Voranschlagsmittel über Antrag des Investors städtische Förderungsmittel zuzusagen. Eine Förderung ist nur in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen möglich. Als solche gelten die Höhe der Investition, der Schwierigkeitsgrad der Umsetzung, das Return on Investment im Zusammenhang mit der Sicherung der Nahversorgung, Verbesserung des Stadtbildes, Verbesserung des Branchenmixes, bei gastronomischen Projekten insbesondere das Eingehen einer Betriebs-verpflichtung.
Die neue Förderhöchstgrenze ist 20 Prozent von maximal 25.000 Euro Investitions-kosten, verteilt auf fünf Jahre. Die Auszahlung erfolgt jeweils in der zweiten Jahres-hälfte nach Aufnahme des dauerhaften Betriebes.

II. Auflagen


Das Fördergebiet umfasst nicht das gesamte Stadtgebiet, sondern nur die Widmungszone „Kerngebiet“ (siehe Beilage). Gefördert werden nur neue Betriebs-ansiedelungen, zusätzlich aber auch die Barrierefreimachung von Zugängen.

Bei Flächenzusammenlegungen oder einer neuen Flächenerschließung kann die Förderung bis zum zweifachen erhöht werden. Das bedeutet, die maximal förderbaren Investitionskosten belaufen sich auf 50.000 Euro, 20 Prozent oder 10.000 Euro sind in diesem Fall die Maximalförderung. Die Auszahlung der Förderung erfolgt dabei erst bei einer Geschäfts-Neueröffnung.
Förderfähig bleiben die Investitionen im Bereich von Nahversorgungsprojekte, der Gastronomie, der Hotellerie, des Einzelhandels und der höherwertigen Dienstleistungen.

Investitionsförderung und Betriebsansiedlungsförderung können nicht gleichzeitig bezogen werden. Doppelförderungen sind grundsätzlich ausgeschlossen.
Eine bereits zugesagte oder gewährte Förderung des Landes gleicher Art schließt eine Investitionskostenförderung der Stadt Bludenz aus.

Dem Förderungsnehmer wird empfohlen, Bludenzer Unternehmer zu beauftragen.

Auf die Gewährung der Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

III. Antragstellung


Folgende Unterlagen sind beizubringen: Eine genaue Projektunternehmens-beschreibung, eine detaillierte Kostenaufstellung, Firmenbuchauszug und Gewerbeschein. Der Förderantrag ist jeweils vor Beginn des Investitionsvorhabens einzureichen. Die Förderauszahlung ist auch von einer dem Baubescheid ent-sprechenden Ausführung des Bauprojektes abhängig.

IV. Geltungsdauer


Die Förderungsrichtlinie ist mit 31. Dezember 2019 befristet.
 

Für Betriebsansiedlungen mit einem jährlichen Kommunalsteueraufkommen von über € 150.000,-- gelten nicht die in der Stadtvertretungssitzung vom 14.12.2017 beschlossenen Wirtschaftsförderungsrichtlinien, sondern unterliegen diese Großbetriebsansiedlungen folgenden Förderungsrichtlinien:

I. Förderungsausmaß
Auf Antrag des Unternehmens kann die Stadtvertretung folgende Betriebsansiedlungsförderung für Großbetriebe gewähren:
Ein Förderungsbetrag im Ausmaß von bis zu 50 % der tatsächlich entrichteten Kommunalsteuer von höchstens 10 Jahren.
Die Antragstellung hat vor Schaffung der neuen Arbeitsplätze zu erfolgen.
Auf die Gewährung der Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

II. Förderfähige Betriebsansiedlungen
Förderfähig ist der Erwerb einer Betriebsliegenschaft [(Kaufpreis zzgl. Nebengebühren (derzeit Grunderwerbssteuer in Höhe von 3,5 % und Grundbuchseintragungsgebühr in Höhe von 1,1 %)] sowie die Errichtung eines Betriebsgebäudes zur Ansiedlung bzw. Zusammenführung von rechtlich verbundenen Betrieben der Dienstleistung, des Gewerbes (einschließlich des Handels) und der Industrie, welche eine Bereicherung der städtischen Betriebsstruktur darstellen und im Besonderen zur Schaffung/Sicherung von Arbeitsplätzen für qualifizierte Arbeitskräfte führen, wobei die Förderhöhe mit 50 % der tatsächlich entrichteten Kommunalsteuer für 10 Jahre gedeckelt ist.


III. Allgemeines
Förderstelle für Betriebsansiedlungsförderungen ist die Bludenz Stadtmarketing GmbH. Die Förderzusage erfolgt im Einzelfall durch Beschluss der Stadtvertretung nach Vorliegen eines begründeten Antrages mit Beschreibung des Unternehmens und der geplanten Betriebsansiedlungsmaßnahmen unter Festsetzung einer Mindestanzahl von zu schaffenden Arbeitsplätzen für qualifizierte Beschäftigte bzw. einer Mindestfestlegung der zu entrichtenden Kommunalsteuer und unter Festsetzung der im Einzelfall sonst noch zweckdienlichen Auflagen.

IV. Geltungsdauer
Die Förderungsrichtlinie ist mit 31. Dezember 2020 befristet.