Kinder gestalten die Welt von morgen mit

Rege Teilnahme an der Kinderkonferenz im Rathaus Bludenz

Die Kinder zu Gast im Rathaus Bludenz

Dieses Jahr stand in den Bludenzer Volksschulen Demokratiebildung auf dem Stundenplan. Alle Kinder im Alter von neun Jahren beschäftigten sich intensiv mit ihren Rechten, ihrer Lebenswelt und mit Ideen, diese mit zu gestalten. So erfuhren die Kinder, was Demokratie bedeutet und erlebten politische Prozesse hautnah. Dafür waren die Kinder im Zuge des Projektes zu Gast im Rathaus Bludenz. 


Vorbereitend hatten die Volksschulen ihre Türen für Seminare geöffnet. Begleitet durch Carmen Feuchtner von Welt der Kinder und Sylvia Kink-Ehe von der youngCaritas erhielten die Kinder Einblicke in die Spielregeln der Erwachsenenwelt. Sie erarbeiteten Vorschläge für Verbesserungen und hielten diese bildlich fest. Besonders viele Impusle gab es in den Bereichen Spielräume, Umwelt, Klimaschutz und Sicherheit. Im Zuge der Kinderkonferenzen debattierten sie ihre Anliegen mit Bürgermeister Simon Tschann, der begeistert war, vom Engagement der Kinder: „Ein Interesse für Politik und Partizipation zu schaffen, liegt mir sehr am Herzen. Gerne werde ich in Zukunt mehr auf Beteiligungen dieser Art setzen, um Kinder in die Gestaltung unserer Stadt einzubinden. So viele tolle Ideen gesehen zu haben, lässt mich zuversichtlich in die Zukunft blicken.“


Im nächsten Schritt werden die Anliegen der Kinder geprüft und gemeinsam werden Ideen und Lösungen für bestimmte Themen weiterentwickelt. Der Austausch bringt Politik und Kinder zusammen, sodass eine Kultur des Miteinanders entsteht. Erwachsene bekommen einen Einblick in die Lebenswelt von Kindern und die Position der Kinder wird gestärkt. Sie lernen, ihre Anliegen zu erfassen, zu benennen und dafür einzustehen. Sie erproben sich im öffentlichen Sprechen und engagieren sich für die Umsetzung ihrer Ideen. Die Kinderkonferenz ist ein Baustein der Kinderbeteiligung aus dem Programm von „Welt der Kinder“, in Zusammenarbeit mit der youngCaritas und in Co-Förderung durch die Stadt Bludenz sowie der Vorarlberger Landesregierung.  
 

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.