Bildungsminister Heinz Faßmann zu Gast in Bludenz

Gemeinsam mit Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink besuchte Faßmann die Alpenstadt

Wichtige Investitionen im Bildungsbereich und die herausfordernde Lage an den Schulen waren unter anderem Gegenstand des heutigen Treffens von Bürgermeister Simon Tschann mit Bildungsminister Heinz Faßmann und Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink in Bludenz.  

Bei einem Besuch in der Landesberufsschule Bludenz tauschten sich Bürgermeister Simon Tschann, Bildungsminister Heinz Faßmann und Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink über bildungspolitische Themen aus. Vordergründig wurde über die Situation der Bludenzer Bundesschulen gesprochen.

Als herausragendes Investitionsprojekt im Bildungsbereich war der Beschluss zur Erweiterung der Volksschule Mitte - mit rund 20 Mio. Euro Baukosten -  Gegenstand der Gespräche. Die baulichen Maßnahmen dazu sollen im Frühjahr 2022 starten. Durch den Zubau wird viel neuer Raum für die Schüler*innen und das Lehrpersonal geschaffen, gleichzeitig jedoch wenig an vorhandenem Platz eingefordert. Die vorhandenen Grünflächen bleiben dadurch größtenteils bestehen. Auch zusätzliche Räumlichkeiten für diverse Bludenzer Vereine, die Musikschule sowie das Stadtarchiv werden in dem neukonzipierten Gebäude Platz finden. Im Zuge dessen wies Bürgermeister Simon Tschann auch auf die Notwendigkeit der Unterstützung des Bundes im Bildungsbereich hin.

Aus aktuellem Anlass wurde bei dem heutigen Treffen auch die Corona-Situation an den Bludenzer Schulen und die damit verbundenen Einschränkungen sowohl für Schüler*innen als auch für Pädagog*innen thematisiert. „Mein größter Respekt und Dank gilt allen Lehrkräften, die in den vergangenen Jahren sehr viel Einsatz und Engagement bewiesen haben“, so Bürgermeister Simon Tschann. „Sie mussten in wirklichen Ausnahmesituationen ihrem Beruf nachgehen und haben stets ihr Bestes gegeben“, betont er. „Auch die Stadt Bludenz stand durch die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen vor immer neuen Herausforderungen, um auch die Schülerbetreuung aufrecht zu erhalten.“

Bludenz zählt derzeit fünf Volksschulen, eine Mittelschule, ein Stadtschulzentrum, eine polytechnische Schule, ein Bundes-, Bundesreal- und Bundesoberstufen- gymnasium, eine Landesberufsschule sowie ein Bundesschulzentrum mit Bundeshandelsakademie/Bundeshandelsschule sowie den Tourismusschulen.

Dieser Beitrag wurde am 28. Oktober veröffentlicht. (Foto: Bernd Hofmeister)

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.