Sanierungsarbeiten beim Kriegerdenkmal

Die achte Etappe ist gestartet

Schlag auf Schlag geht es voran bei der Sanierung des Kriegerdenkmales und der historischen Stadtmauer. Kurz nach der Beendigung der siebten steht schon die achte von zehn Sanierungsetappen auf dem Programm.

Am Fuße der Laurentiuskirche, in die historische Stadtmauer integriert, befindet sich das aus dem 20. Jahrhundert stammende Kriegerdenkmal von Bludenz. Dem von Alfons Fritz geplanten Denkmal kommt aufgrund seiner Formensprache und des Zugangs zu Erinnern eine besondere Bedeutung zu. Wegen Rissen im Mauerwerk sind Sanierungsarbeiten notwendig.

In den Jahren 2017 bis 2023 wurden in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt etappenweise Sanierungen am historischen Mauerwerk im Auftrag der Pfarre sowie der Stadt Bludenz durchgeführt. Bis zum Abschluss der 7. Etappe im Jahr 2023 wurden durch die Stadt Bludenz ca. EUR 430.000,-- in die Erhaltung des Mauerwerkes investiert.

Im Jahr 2028 feiert das Kriegerdenkmal seinen hundertjährigen Geburtstag, was mit entsprechenden Feierlichkeiten gewürdigt werden soll. Aus diesem Grund ist geplant, dass die noch fehlenden Sanierungsarbeiten in jährlichen Etappen bis zum Ende des Jahres 2027 fertig gestellt werden.

In der aktuellen Sanierungsetappe werden im Bereich der nordwestlichen Mauerecke vom Niveau des Kirchenvorplatzes aus vertikale und schräge Mikropfähle in den Felsuntergrund abgeteuft. Durch Zusammenhängung dieser Mikropfähle mit einer Betonplatte kann der Horizontaldruck auf die Stützmauer reduziert bzw. begrenzt werden und die Stützmauer in der vorhandenen Erscheinung erhalten bleiben. Danach kann die Mauerfugensanierung erfolgen, die aber nicht die Statik der Stützmauer betrifft. Diese Fugensanierung erfolgt dann in einem weiteren Sanierungsabschnitt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Arbeiten werden rund einen Monat dauern Der Stiegenaufgang von der Mutterstraße Richtung Schloss Gayenhofen muss in dieser Zeit gesperrt werden.

Die Kosten betragen ca. € 80.000,- und werden von der Stadt Bludenz und der Pfarre aufgeteilt. Das Bundesdenkmalamt und das Land Vorarlberg gewähren Fördermittel.

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.