Sakrale Räume - Franziskanerkloster mit Lourdes-Kapelle

Das Franziskanerkloster – früher ein Kapuzinerkloster – wurde 1648/49 außerhalb der Bludenzer Stadtmauern errichtet.

Noch heute erinnert eine Inschrift auf der Kirchenfassade an das Erbauungsjahr. Fast dreihundert Jahre später, im Jahre 1941, wurden die Kapuzinerpatres, wie auch die Dominikanerinnen in St. Peter, jedoch vertrieben und das Kloster samt Kirche verwüstet.

Nach dem Krieg machte sich die Bludenzer Bevölkerung an den Wiederaufbau der Kirche. Der bekannte Bludenzer Künstler, Hubert Fritz, malte die Bilder zu Seiten des Altares. Hubert Fritz lebte von 1914 bis 1976, während seiner Wehrdienstzeit im Zweiten Weltkrieg verlor er beide Unterschenkel, dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, nach seine Heimkehr als freischaffender Künstler tätig zu sein. Sein Talent für die Malerei wurde früh erkannte und auch gefördert. Er besuchte nach seinen Pflichtschuljahren die Kunstgewerbeschule in Innsbruck, danach die Meisterschule in Wien und auch die Kunstakademie in München.

Nach dem Wegzug der Kapuziner übernehmen 1991 polnische Franziskaner das Kloster und mit ihnen wurde aus dem ehemaligen Kapuzinerkloster das Franziskanerkloster. Derzeit leben, beten und arbeiten vier Franziskaner im Kloster.

Eine Besonderheit des Franziskanerklosters ist die Lourdes-Kapelle. Die Kapelle war ursprünglich eine Totenkapelle, wurde aber nach fast zweihundert Jahren im Jahre 1890 umgestaltet. Die große Lourdesgrotte mit der Erscheinungsfigur ist auch heute Ziel vieler Bludenzer Bürger, die hier eine Weile dem hektischen Alltag entfliehen können.

Gottesdienste:   
jeden Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag um 7:30 Uhr (davor um 6:40 Uhr Rosenkranz, außerdem um 17:00 Uhr Rosenkranz)
jeden Donnerstag um 19:00 Uhr
jeden Samstag um 7:30 Uhr        
jeden Sonntag um 8:00 Uhr

Besonderheiten zur Weihnachtszeit:
http://www.kath-kirche-vorarlberg.at/bludenz/pfarren/pfarre-bludenz-hl-kreuz/links-dateien/adventfalter

http://franziskanerkloster-bludenz.at/

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.