Band 2 der Stadtgeschichte Bludenz

In der Bludenzer Remise wurde die Bludenzer Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts präsentiert. Im Auftrag der Stadt Bludenz haben die Herausgeber Norbert Schnetzer und Andreas Rudigier mit 11 Autoren das umfassende Werk geschaffen.Über 100 Besucher kamen, um Buchzitate und interessante Details zur Enstehung des Buches zu hören und einen Dokumentarfilm aus dem Jahre 1974 zu sehen. Das Buch ist eine Fortsetzung. Der Band I „Die Geschichte der Stadt Bludenz - von der Urzeit bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ ist vor fast zwanzig Jahren, nämlich im Jahr 1996 erschienen. Beiträge zu Lebensbedingungen, Bevölkerungsgeschichte, Gesellschafts-geschichte, Politik, Wirtschaftschaftsgeschichte, Tourismus, Stadtplanung, Agrargeschichte, Kirche, Literatur und Sportgeschichte wurden von den AutorInnen Brigitte Truschnegg, Ingrid Böhler, Karin Schneider, Katrin Netter, Sabine Pitscheider, Peter Helfer, Helmut Alexander, Jürgen Thaler, Thomas Rüscher, Christoph Volaucnik und Otto Schwald aufgearbeitet. Neben den Beiträgen wurden auch wertvolle Quellen, wie Zeitzeugeninterviews, Zeitungsrecherchen und Bilder gesammelt und zugänglich gemacht. „Das Buch bereitet große Freude und es gibt sogar ein Gefühl von Wärme“, so Herausgeber Norbert Schnetzer bei der Einführung und Buchvorstellung. Das wurde auch deutlich, als nach der offiziellen Übergabe der druckfrischen Exemplare durch Bürgermeister Mandi Katzenmayer an die Herausgeber und Autoren beim Bücherstand der Buchhandlung Tyrolia zahlreiche Expemplare  verkauft wurden.„Die Stadt Bludenz freut sich über das zweite große Werk zur Stadtgeschichte. Es ist ein wertvolles Nachschlagwerk zur Historie der Stadt Bludenz“, so Bürgermeister Mandi Katzenmayer.  Die Bücher sind im Buchhandel zum Preis von € 39,90 erhältlich.(Fotos: Herausgeber, Autoren, Bürgermeister) Foto: (Stadt Bludenz)Factbox: Bludenz.Stadtgeschichte des 20. JahrhundertsUmfang: 651 SeitenAbbildungen: 430Herausgeber: Norbert Schnetzer, Andreas Rudigier Gestaltung: Atelier Stecher, Götzis Autoren:Brigitte Truschnegg  Kollektive und individuelle Lebensbedingungen seit 1900Peter Helfer – Bevölkerungsgeschichte von Bludnez 1900 bis 200Karin Schneider – Eine GesellschaftsgeschichteThomas Rüscher – Parteien und Politik in der AlpenstadtChristoph Volaucnik – Bludenzer Wirtschaftsgeschichte 1914 – 2014Katrin Netter – Das Tor zu den Alpen – Zur Geschichte des Tourismus in Bludenz Sabine Pitscheider – „[…] wie das Gesicht der Stadt unseren Nachkommen jetzt schon vorgezeichnet wird!“ Stadtplanung in BludenzIngrid Böhler – Die Bludenzer Gemeindegüter – ein besonderes Kapitel der lokalen AgrargeschichteHelmut Alexander – Die katholische Kirche in Bludenz im 20. Jahrhundert – Streifzüge durch bewegte ZeitenJürgen Thaler – Heimatschützer, Außerseiter, Avantgardisten. Bludenz und die LiteraturOtto Schwald – Leibesübungen und Sport oder die wichtigste Nebensache der WeltISBN: 978-3-85376-216-5Das Stadtgeschichtebuch ist im Vorarlberger Buchhandel erhältlich.

Band 1 der Stadtgeschichte Bludenz (1996 erschienen) Ende November 1996 wurde der erste Band zur Geschichte der Stadt Bludenz der Bevölkerung vorgestellt. Mehrere Autoren präsentieren darin ihre neuesten Forschungen; die wissenschaftliche Bearbeitung der Stadtgeschichte endet mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts.

Im Jahr 1990 erhielt Manfred Tschaikner, damals noch Lehrer am Bundesgymnasium Bludenz, von Bürgermeister Heinz Wiedemann den Auftrag, eine wissenschaftliche Darstellung der Geschichte der Stadt Bludenz herauszugeben. Nach intensiven Forschungsarbeiten konnten die Ergebnisse schließlich in Form eines bei Jan Thorbecke in Sigmaringen produzierten Buches im Umfang von fast 600 Seiten im Herbst 1996 präsentiert werden.

Der Band umfasst die Entwicklung von Bludenz von der Urzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Eine Reihe von Fachleuten stellt bestimmte Zeiträume in sechs chronologisch mehr oder weniger scharf abgetrennten Abschnitten dar. Dabei sollten möglich viele Lebensbereiche erfasst werden. Vertiefungen, die sich aufgrund der Forschungsschwerpunkte der jeweiligen Autoren ergaben, waren jedoch nicht unerwünscht.
Der erste Band ist zum Preis von EUR 35,-- im Archiv der Stadt Bludenz erhältlich.

Tschaikner, Manfred (Hrsg): Geschichte der Stadt Bludenz. Von der Urzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Sigmaringen: Thorbecke, 1996 (= Bodensee-Bibliothek 39). 578 S. : Ill., Kt.

u.a:
Ao Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Alexander (Universität Innsbruck)
Univ.-Ass. Mag. Dr. Ingrid Böhler (Universität Innsbruck)
Mag. Katrin Netter, Feldkirch
Stud.Ass. Mag. Sabine Pitscheider (Universität Innsbruck)
Mag. Dr. Franz Valandro, Bludenz
UnivDoz. Mag. Dr. Wolfgang Weber MA (Vorarlberger Landesarchiv)

Im Zuge des Projekts zur Zeitgeschichte ist es beabsichtigt, in einer auf drei Jahre anberaumten Aktion sämtliches verfügbares historisches Fotomaterial aus Privatbesitz, aus Archiven und aus der Literatur zusammenzutragen. Dieses Material wird in einem im Stadtarchiv neu zu schaffenden Fotoarchiv in Ergänzung des bestehenden Archivs aufbewahrt.

Die Sammlung erfolgt in Zusammenarbeit zwischen den Projektleitern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Bludenz. Die Projektverantwortlichen sind sich bewusst, dass das Vertrauen der Leihgeber das höchste Gut ist, d. h. ein sorgsamer Umgang mit den „privaten Schätzen“ wird garantiert. Eine namentliche Nennung der Leihgeber wird bei jeder Verwendung angefragt.

Von den Fotos werden digitale Repros angefertigt; die Beschriftung, die sachgerechte Aufbewahrung und die Speicherung der Informationen auf einer Datenbank sind weitere Schritte.

Neben dem Aufbau eines Bludenzer Fotoarchivs, welches unter Einhaltung bestimmter Modalitäten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll, dient die Fotosammlung als Grundlage für die Bebilderung des geplanten Bandes. Das Fotoarchiv bildet darüber hinaus eine ideale Voraussetzung für die Gestaltung von Ausstellungen zu spezifischen Bludenzer Themen.

Wenn Sie historisch interessante Bilder besitzen, dürfen wir Sie bitten, diese zu Zwecken der Kopie dem Stadtarchiv zur Verfügung zu stellen.

geboren 1963 in Hohenems, Wohnort Rankweil, verheiratet, vier Kinder

Studium der Geschichte und Fächerbündel (Politikwissenschaft, Geschichte der Neuzeit und Wirtschaftsgeschichte, Anglistik und Amerikanistik, Volkswirtschaft) in Innsbruck; Ausbildung für den Bibliotheks-, Dokumentations- und Informationsdienst an der Österreichischen Nationalbibliothek und an den Universitätsbibliotheken Innsbruck, Salzburg und Graz

Freischaffender Historiker (seit 1988), Mitarbeiter der Vorarlberger Landesbibliothek (seit 1993), Stellvertretender Direktor der Vorarlberger Landesbibliothek (seit Juni 2000); Betreuer des Archivs der Marktgemeinde Rankweil (seit 1995), Vorsitzender der Kommission für Buch- und Bibliotheksgeschichte der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (seit 2000)

Forschungsschwerpunkte zur Geschichte der Marktgemeinde Rankweil und zur Buchdruckgeschichte Vorarlbergs (über 40 Publikationen)

Organisation und Mitarbeit in wissenschaftlichen Projekten der Marktgemeinde Rankweil, des Standes Montafon und des Landes Vorarlberg, Mitherausgeber des Bd. 4 der Reihe „Das Montafon in Geschichte und Gegenwart“ mit dem Arbeitstitel „Das doppelte Jahrhundert. Montafoner Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert“; Betreuer der Schriftenreihen „Reihe Rankweil“ und „Dokumente Rankweil“

Ausstellungskonzepte und -durchführungen

Kurse und Vorträge im Rahmen der Erwachsenen- und Lehrerfortbildung sowie für heimatkundliche Vereine

geboren 1965 in Bludenz, Wohnort Schruns, verheiratet, zwei Kinder

Studium der Kunstgeschichte und der Rechtswissenschaften in Innsbruck

Freischaffender Kunsthistoriker (seit 1991), Tätigkeit beim Bundesdenkmalamt in Salzburg (1998-2000), seit 2000 kulturwissenschaftlicher Bereichsleiter beim Stand Montafon (Zuständigkeit für die Montafoner Museen, das Montafon Archiv, den Heimatschutzverein Montafon sowie Organisation verschiedener historischer Projekte), Mitglieder im Landeskulturbeirat Vorarlberg (seit 2004)

Forschungsschwerpunkte zur Kunstgeschichte und Volkskunde Vorarlbergs und angrenzender Gebiete

Organisation und Mitarbeit in wissenschaftlichen Projekten des Standes Montafon, der Stadt Bludenz, des Landes Vorarlberg, des Bundesdenkmalamtes und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften;

Ausstellungskonzepte und -durchführungen

Kunsthistorische und volkskundliche Inventare und Gutachten

Kurse, Vorträge und Exkursionen im Rahmen der Erwachsenen- und Lehrerfortbildung sowie für heimatkundliche Vereine.

Über 160 Publikationen zur Geschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde der Region Vorarlberg-Tirol-Salzburg, Mitarbeit beim Allgemeinen Künstlerlexikon „Saur“ (München-Leipzig), ein weltweites Standardwerk auf dem Gebiet der Kunstgeschichte, Herausgeber des Jahresberichts des Heimatschutzvereins Montafon, der Montafoner Schriftenreihe sowie der Reihe „Das Montafon in Geschichte und Gegenwart“

Obmann des Heimatschutzvereins (seit 2000), Vorstandsmitglied des Geschichtsvereins Region Bludenz (2001-2005 Obmann), Ausschussmitglied des Vorarlberger Landesmuseumsvereins, Vorstandsmitglied des Regionalen Entwicklungsvereins für das kulturelle und natürliche Erbe Vorarlbergs (Leader+), Mitglied im Kulturbeirat des Landes Vorarlberg

 

Während der Amtsstunden von Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr sowie von Montag bis Donnerstag von 14.00 bis 16.30 Uhr besteht die Möglichkeit, Archivmaterialien auszuheben.

 

Kapitel
Thema
Einleitung Einleitung
Forschungsgeschichte
Bevölkerung Bevölkerungsgeschichte
Mann/Frau; Jugend, Alter;
(Geschlechter-, Generationenbeziehungen; heutige Lebenswelt)
Gesellschaft Gesellschaftsgeschichte
Politikgeschichte
Kunstgeschichte
Kirchengeschichte
Kultur, Museum, Brauchtum, Vereine
Literaturgeschichte
Sportgeschichte
Erster Weltkrieg; Zweiter Weltkrieg
Parteienlandschaft
Mentalitäten
Bludenz im (Selbst)Bild
Wirtschaft Wirtschaftsgeschichte
Landwirtschaft
Fremdenverkehr (mit Architektur)
Energiewirtschaft
Stadtentwicklung, Raumplanung
Anhang, RegisterAnhang
Register, Literaturverzeichnis,
Abbildungsnachweis

 
     
 
   
 
  
 
 
  
  
 

 

Bludenz im Vorarlberger Tagblatt

Für die Beschäftigung mit zeitgeschichtlichen Themen aber auch und vor allem für eine adäquate Erfassung gängiger Geschichtsbilder zur eigenen Vergangenheit ist es erstrebenswert, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu ihren Lebenserinnerungen zu befragen. Die in Frage kommenden Personen sollen einen repräsentativen Querschnitt (nach Alter, Geschlecht, Berufen, ...) ergeben. Die Interviews werden zwar nach einem Leitfaden geführt, wichtig ist aber, durch ein hohes Maß an freier Rede möglichst viel Basisinformationen zum früheren Leben in der Stadt zu erhalten. Die Interviews werden sowohl auf Band/Diskette als auch auf eigens erstellten Erfassungsbögen dokumentiert.

Sollten Sie Interesse haben, selbst interviewt zu werden, bitten wir Sie mit den Projektverantwortlichen in Kontakt zu treten.

Eine besondere Form der Zeitzeugeninterviews stellt das Erzählcafé in der Remise dar, dass in unregelmäßigen Abständen stattfindet. Hier gilt die Aufforderung zum ‚gemeinsamen Erinnern’ im Rahmen eines gemütlichen Nachmittags in entspannter Atmosphäre. Unter dem Titel "Damals war alles anders" sind alle Interessierten aufgefordert, als Zuhörerinnern und Zuhörer oder als Erzählende daran teilzunehmen.