Stadt Bludenz um Nachhaltigkeit bemüht

Durch den Beitritt zum „e5“-Programm sollen die Aktivitäten gebündelt werden

Trinkwasserkraftwerke, Bürgerbeteiligung beim Sonnenstrom, Radoffensive und nicht zuletzt der Anschluss der gesamten VAL BLU-Anlagen an das Fernwärmenetz der Firma Getzner – Bludenz hat in den letzten Jahren viel in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit getan. „Da war es nur logisch, dass wir nun den nächsten Schritt setzen“, kündigt Bürgermeister und Umweltreferent Mandi Katzenmayer den Beitritt zum „e5-Programm“ an.

Das „e5- Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden“ soll Grundlage und somit essentieller Bestandteil der Bludenzer Kommunalpolitik werden. Neben der Bildung eines stadtinternen e5-Planungsteams bestehend aus politisch Verantwortlichen, Mitarbeitern der Stadtverwaltung und externen Fachleuten werden sämtliche umwelt- und energiepolitischen Maßnahmen längerfristig vom Energieinstitut Dornbirn begleitet werden.

„Klima- und Energiepolitik wird in Zukunft in der Bludenzer Stadtpolitik noch stärker in den Vordergrund treten und bei vielen Entscheidungen berücksichtigt werden“, so Bürgermeister Katzenmayer. „Wir freuen uns, dass uns das bereits über die Landesgrenzen hinaus bekannte e5 Landesprogramm auf diesem Weg begleiten wird.“

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Bludenz bereits zahlreiche Großprojekte umgesetzt. So betreibt die Stadt Bludenz neben mehreren großen Photovoltaikanlagen auf den Dächern des VAL BLU’s, des stadteigenen Werkhofes Klarenbrunn und der Mittelschule Bludenz auch eigene Wasserkraftwerke zur Stromgewinnung. Die gegenwärtig in Bau befindliche Fernwärmeleitung zwischen dem VAL BLU und der Getzner Textilwerke bringt zudem erhebliche Einsparungen an schädlichen CO2. Mit der bei der  im Textilwerk anfallenden Abwärme werden jetzt schon mehrere städtische Gebäude versorgt.  

„Wir wollen auch die E-Mobilität weiter unterstützten. Wir sind auf einem gemeinsamen und guten Weg. Die Kooperation mit den e5 Verantwortlichen wird uns Schritt für Schritt in Richtung Energieautonomie führen. Das sind wir unseren zukünftigen Generationen schuldig“, ist sich Katzenmayer sicher. Wichtig ist für ihn dabei auch die gute Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Bürs und Nüziders, die beide schon „e5“-Gemeinden sind. Darüber hinaus wird es auch Schwerpunkte im Bereich der Bludenzer Schulen geben. „Uns war das immer schon ein Anliegen. Wir werden den e5-Gedanken in die Bludenzer Schullandschaft einfließen  lassen. Die Stadt gibt schließlich damit ein klares Bekenntnis zu nachhaltigem Umweltdenken“, kündigt Schulstadträtin Karin Fritz an.


Kontakt:
Amt der Stadt Bludenz, Umwelt und Mobilität,
Karl Thaler, 05552/63621-870,
karl.thaler@bludenz.at

Dieser Artikel wurde am 14. Juni 2017 online gestellt.

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