Nächste Baustelle in der Schulstadt Bludenz

Sonderpädagogisches Zentrum wird weiter ausgebaut – Fertigstellung bis Ende 2008

Mit der Erweiterung des Sonderpädagogischen Zentrums und der Adaptierung des alten Gebäudes wird derzeit das Schulbauprogramm in der Alpenstadt Bludenz fortgesetzt. Rund zwei Millionen Euro werden in dieses Bauvorhaben gemeinsam mit dem Land Vorarlberg investiert. Bis zur Endfertigstellung Ende 2008 sind in den beiden Bauetappen dann über fünf Millionen Euro für das neue SPZ aufgewendet worden.

„Ich bin froh, dass wir dieses Bauvorhaben starten konnten, denn so können wir gerade dieser wichtigen überregionalen Einrichtung die notwendige Infrastruktur für modernes Lehren und Lernen bieten“, ist Schulstadträtin Carina Gebhart überzeugt. Die Stadt Bludenz baut das Gebäude, das Sonderpädagogische Zentrum ist aber Schule für 22 Gemeinden des Bezirkes Bludenz. Rund 100 Schüler besuchen derzeit des SPZ. Teile der Infrastruktur, vor allem der Turnsaal werden auch von der angrenzenden Beschützenden Werkstätte der Caritas mit genutzt. „Der Ausbau ist auch eine weitere Qualitätssteigerung für die Schulstadt Bludenz, inzwischen kommen bis zu 4000 Schüler nach Bludenz“, betont Schulstadträtin Gebhart.

Vor dreieinhalb Jahren konnte ein erster Teil des Neu- und Erweiterungsbau des Sonderpädagogischen Zentrums in Betrieb genommen werden. Eine großteils unterirdische Turnhalle, neue Klassenräume, Nebenräume und vor allem wichtige behindertengerechte Infrastruktureinrichtungen wurden geschaffen. Der damalige Bau kostete rund drei Millionen Euro. Offen waren bislang die Sanierung des Altgebäudes und die Erweiterung des Schultraktes. Mit Schulschluss wurde nun dieses Bauvorhaben gestartet. In den kommenden Wochen werden vor allem die lärmintensiven Abriss- und Grabungsarbeiten am Altgebäude durchgeführt werden, um nach Möglichkeit einen halbwegs störungsfreien Unterrichtsbetrieb ab dem Schulbeginn 2007/2008 gewährleisten zu können.

Der Neubau wird an der Nordostseite des Bestandes errichtet werden. Somit werden die Ansicht der alten Villa und der ursprüngliche Garten in seinem Bestand erhalten. Auch eine klare Trennung von Hof, Eingangsbereich und Garten wird so entstehen. Der geplante Zubau ist dreigeschossig, wobei die unterste Ebene im Souterrain ausgeführt wird. Der Baukörper wird niedriger als die Traufenkante der alten Gründerzeit-Villa ausfallen. Das markante Gebäude bleibt somit zur St. Peterstraße vollkommen erhalten.

Der Erweiterungsbau unterteilt sich in ein Untergeschoss, in ein Erdgeschoss und ein Obergeschoss. Im Erweiterungsbau werden im Untergeschoss zwei Klassen, ein Musikraum, Gänge, Garderoben und ein Verbindungsgang untergebracht sein. Im Erdgeschoss sind zwei weitere Klassen, Besprechungsräume und Garderoben situiert. Auch im Obergeschoss sind zwei Klassenzimmer, ein Lehrerzimmer und diverse Nebenräume vorgesehen. Die alten Klassen im Verbindungsteil zwischen Alt- und Neubau werden für notwendige Infrastrukturräume, vom Maschinenraum über einen Computer- und Videoraum bis hin zu einem Raum für den Schulwart genutzt werden. Auch die WC-Anlagen, vor allem auch die behindertengerechten Toiletteanlagen, sind dort untergebracht.

Wichtig für das Sonderpädagogische Zentrum ist der behindertengerechte Lift, der in diesem Verbindungstrakt so errichtet wird, dass er fast in der Mitte des Gebäudes liegt. Der Erweiterungsbau und der Altbau werden an die Fernwärmeanlage der Firma Getzner angeschlossen. Neben dem Neu- und Verbindungsbau wird das Altgebäude vollkommen adaptiert und alle Räume und Klassen saniert. Sämtliche Fenster des Gebäudes werden auf ihre Funktionsfähigkeit hin überholt und mit neuen Rollos ausgestattet. Die Beleuchtung in den Klassen wird zu Gänze ausgetauscht. Zudem wird das oberste Geschoss vollkommen neu isoliert und so gegen Kälte und Feuchtigkeit geschützt. Auch die Schulküche im Untergeschoss wird neu erstellt und den Anforderungen zur Erfüllung des Lehrplanes angepasst. Die Fertigstellung sollte spätestens bis Dezember 2008 erfolgen.

Hinweis

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