Handyparken neu: Landesweite Lösung für Gemeinden verfügbar

Gemeinden schaffen Grundlage für digitale Zukunft des Parkens mit hoher Servicequalität

Parkzeit per Fingertipp am Handy starten und minutengenau beenden, Sammelrechnung am Monatsende statt Kleingeld am Automaten, kein nervöses Auf-die-Uhr-sehen wegen abgelaufenem Parkschein: Die Städte Bludenz, Bregenz, Dornbirn und Feldkirch und die Gemeinde Schruns starten mit dem digitalen Parksystem „ParkNow“ in ein neues Zeitalter beim Handy-Parken. Sie sind die ersten Gemeinde-Partner der landesweiten Plattform „v-parking“, über die künftig attraktive Serviceangebote rund um das Parken zur Verfügung gestellt werden.

Einkäufe, Bankgeschäfte, Friseurbesuche, Mittagessen oder Urlaub – sehr vieles erledigen wir heute ganz selbstverständlich bargeldlos. Nur beim Parken kramen wir öfters umständlich in Ablagen oder Taschen und werfen traditionell Münzen in Parkautomaten.


Handy-Parken mit ParkNow: Münzen und Parkticket werden überflüssig

Die Städte Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz und die Gemeinde Schruns bieten als erste in Vorarlberg eine neue, attraktive Alternative: Mit dem digitalen Parksystem ParkNow können jetzt Parktickets per App, SMS oder per Anruf im Servicecenter gelöst werden. Nach einer einmaligen, kostenlosen Registrierung über ParkNow werden die angesammelten Parkgebühren am Monatsende verrechnet, die Bezahlung ist per Lastschrift, Paypal oder Kreditkarte möglich. Ein Parkticket im Auto braucht es nicht mehr, das Fahrzeug wird auf der jeweiligen Abstellfläche über das Kennzeichen identifiziert.


ParkNow-App zum Parken ohne Bargeld und Parkticket

Am komfortabelsten lassen sich die neuen Services der landesweiten v-parking-Plattform mit der ParkNow-App nutzen, die kostenlos als iOS- oder als Android-Version heruntergeladen werden kann. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und nutzerfreundlich: Per Klick wird der Beginn des Park- vorgangs registriert, ein weiterer Klick vor dem Wegfahren beendet minutengenau die Parkzeit. Die App gibt nicht nur einen Überblick über alle gebuchten Parkvorgänge und die angefallenen Gebühren, sondern zeigt auch die Parkmöglichkeiten in der Umgebung samt den jeweiligen Tarifen an. Auch wer kein Smartphone besitzt, kann digital parken: Parktickets lassen sich genauso per SMS oder mit einem Telefonanruf im Servicecenter lösen.


 Günstige Servicegebühr für Vorarlberg dank Schulterschluss der Gemeinden

Für die jeweils zusätzlich zu den üblichen Parkgebühren fällige Servicegebühr gibt es zwei Modelle:
•    Vorarlberger Gelegenheitsparker bezahlen im so genannten Silberpaket 15 Cent Service- gebühr pro Parkvorgang. Dank der gemeinsamen Ausschreibung über den Umweltverband ist es gelungen, diesen Betrag für Vorarlberg deutlich zu senken – üblich wären 25 Cent.
•    Das Goldpaket kostet 2,99 Euro pro Monat. Im Paket sind neben der Servicegebühr für unbegrenzt viele Parkvorgänge auch Zusatzfunktionen wie personalisierbare Benachrichtigungen oder mehrere Nutzer/Fahrzeuge enthalten.
Diese Servicegebühren rechnen sich rasch, wenn dafür etwa Bankgebühren oder dann und wann ein Strafzettel wegfallen.

Zusätzlich zum Wegfall der Münzen haben die Services der neuen „v-parking“-Plattform praktische Vorzüge:
•    Dank der minutengenauen Abrechnung wird nur jene Parkzeit bezahlt, die tatsächlich benötigt wird.
•    Strafzettel wegen abgelaufener Parkzeit sind Geschichte: Der Nutzer beendet die Parkzeit genau dann, wenn er wegfährt. Länger dauernde Besprechungen oder andere Verzögerungen verlieren zumindest diesen Negativaspekt.
•    Die Informationen in der App und im Internet helfen auch, den gerade am besten passenden Parkplatz zu finden – inklusive Überblick auf der Karte.
•    Bei verschiedenen Fahrzeugen ist die Funktion ParkNow bereits in den Navigationssystemen integriert, hier reicht ein Fingertipp auf den Bildschirm im Auto.
Das System ist auch offen für künftige Weiterentwicklungen. In der digitalen Zukunft sind beispielsweise Anbindungen an den öffentlichen Verkehr oder zu Bonussystemen angedacht.

Schon bisher haben Vorarlbergs Städte beim Parken bargeldlose Bezahlmöglichkeiten angeboten, allerdings über unterschiedliche Systeme. Das Ende des Bezahldienstes „Quick“ war der Anlass um über den Umweltverband das gemeinsame Ausarbeiten und Ausschreiben einer landesweit einheitlichen Handy-Park-Lösung zu initiieren. Ergebnis ist jetzt eine Rahmenvereinbarung mit dem Münchner Unternehmen ParkNow, einer Tochter des Autokonzerns BMW. „Die ParkNow GmbH überzeugte durch Professionalität und mit ihren durchdachten, transparenten Angeboten“, so die Experten aus den Gemeinden, die über den Umweltverband die Auswahl vornahmen. „In Summe ist das System für die Nutzer das kostengünstigste.“ Weitere interessierte Vorarlberger Gemeinden können sich über eine Rahmenvereinbarung des Umweltverbandes am System beteiligen. Auch privaten Parkplatzanbietern stehen Möglichkeiten mit ParkNow offen.


Günstige Vorarlberg-Servicegebühr – auch für Gäste

Dem landesweiten Schulterschluss ist es zu verdanken, dass die Servicegebühr in Vorarlberg im
„Silberpaket“ statt 25 Cent nur 15 Cent je Parkvorgang beträgt. Nachdem das ParkNow-System außerhalb Vorarlbergs bereits in rund 60 Städten in Deutschland und Österreich installiert ist, sind auch viele Gäste und Touristen damit vertraut. Sie können ab 15. Januar 2018 werktags zwischen 9 und 17 Uhr über das Kundencenter von ParkNow (Telefon 0800 65 66 88) ebenfalls die günstigere Servicegebühr für das Parken in Vorarlberg aktivieren. Voraussetzung dafür ist die vorhergehende Registrierung für ein ParkNow Privatkundenkonto mit Silberpaket und die Angabe ihrer ParkNow Kundennummer.

 

Alle Informationen zum neuen digitalen Parksystem erhalten Sie auch online unter www.v-parking.at

 

Der Artikel wurde am 15. Jänner 2018 online gestellt.

 

 

Hinweis

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Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.