Geschichtsverein Region Bludenz unter neuer Leitung

Hannes Liener zum Obmann gewählt. Das vergangene Jahr Revue passieren ließen der Vorstand und die Mitglieder des Geschichtsvereins Region Bludenz anlässlich der 21. Jahreshauptversammlung. Zahlreiche Veranstaltungen, Exkursionen, Vorträge und Buchpräsentationen standen im vergangenen Vereinsjahr auf dem Programm des Vereins.

Gruppenbild des Geschichtsvereins Bludenz

Die Bludenzer Geschichtsblätter erfuhren im vergangenen Vereinsjahr eine Erweiterung um vier Hefte. Eine Neuerung waren die Erzählcafes, welche im Rahmen der Erarbeitung des zweiten Bandes der Bludenzer Stadtgeschichte Zeitzeugen zu Wort kommen ließen. Über die Nachkriegszeit, vergangene Feste und Veranstaltungen oder die Schulzeit wurde mit Interessierten in gemütlicher Kaffeehausatmosphäre diskutiert.

Die Obmannschaft des Geschichtsvereins wird durch ein Rotationsprinzip geregelt. So standen heuer Neuwahlen auf dem Programm. „Drei Jahre sind  genau der richtige Zeitraum, um mit dem Vorstandsteam Neues anzugehen und nur mit einem starken Team gelingt es, die geplanten Projekte auch durchzuziehen“, bedankte sich Altobmann Peter Bußjäger beim Vorstand.

Zum neuen Obmann wurde Hannes Liener gewählt. Er ist Geschichtsprofessor an den Tourismusschulen Bludenz und hat schon einige Publikationen zur Regionalgeschichte veröffentlicht. Zu seinem Stellvertreter wurde Otto Schwald bestellt. Als Gründungsmitglied  kennt er den Verein seit seinen Anfängen. Schwald ist ebenfalls Professor für Geschichte am Bundesgymnasium Bludenz.

Ansonsten wird der bewährte Vorstand weiter tätig  bleiben. Das sind in der Funktion des Kassiers Othmar Lenk, der Schriftführerin Klaudia Büchel und des Schriftleiters Manfred Tschaikner. Als Beiräte fungieren Peter Bußjäger, Thomas Gamon, Carmen Reiter, Andreas Rudigier, Birgit Sprenger, Peter Strasser, Christoph Thöny und Franz Valandro. Neu in den Vorstand  bestellt wurden die Historiker Sarah Leib und Michael Kasper.

„Mir ist es wichtig, in meiner Amtsperiode den hohen Standard der Veranstaltungen beizubehalten, das Niveau der Bludenzer Geschichtsblätter zu halten, die Zusammenarbeit mit den historischen Vereinen der Region der Region weiter zu vertiefen und den Mitgliederstand in Richtung junger Mitglieder zu erhöhen. Ebenso ist eine solide finanzielle Basis für den Verein wichtig, um handlungsfähig zu sein“, so Obmann Hannes Liener bei seinem ersten Statement als Obmann.

Hinweis

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