Fremde Nähe 2008 - das Bludenzer Weihnachtsabo

ISLAND | PORTUGAL | FINNLAND | KUBA

Schwerpunkt auf Musik fremder Kulturen: Neugier, Lust am Schauen und Hören, Fernweh, Wissbegierde

Bludenz Kultur versucht mit Schwerpunkten ein interessantes Programm anzubieten. Ein Programm, das Menschen berührt, mitreißt, aber auch zum Nachdenken anregt. Mit der Reihe „Fremde Nähe“ soll gezielt auf die kulturelle Vielfalt verschiedenster Länder und Regionen aufmerksam gemacht werden.

 

Kultur aus fernen Ländern ist eine Herausforderung, der sich jeder Mensch mental und emotional stellen sollte. Musik, Theater und Tanz aus der ganzen Welt schärft den Blick auf das Eigene, weil so die Kultur des eigenen Kulturkreises wieder intensiver erlebt wird. „Die Reihe Fremde Nähe ist gelebtes Beispiel von Integration, auch von Ländern, die wir scheinbar kennen. Insbesondere das kubanische Programm soll auf Probleme Südamerikas aufmerksam machen“, so der designierte Geschäftsführer von Bludenz Kultur, Christoph Thoma, der einen  gesellschafts- und kulturpolitischen Auftrag wahrnehmen will.

           

Menschen sollen kulturelle Darbietungen verschiedenster Kulturkreise kennen lernen und interkulturelle Erfahrungen machen können. Interkulturelle Bildung bedeutet, loslassen können, offen sein für Neues und bisher Unbekanntes, und den konsequenten Abbau von Vorurteilen. Durch eine stetig weiterentwickelte Wahrnehmung der Vielfalt wird eine Basis für einen gemeinsamen, solidarischen Umgang mit allen Ethnien dieser Welt geschaffen. Annäherungen und Wege zu Neuem soll geschaffen werden. Ein wichtiger Impuls für zeitgemäße Kunstvermittlung.

 

2008 liegt ein Schwerpunkt auf nordischer und südländischer Musik: Helgi Jonsson aus Island und eine finnische Nacht stehen der großartigen Kubanerin Milagros Pinera und der Fado-Stimme von Carla Pires gegenüber.

 

 

Freitag | 25. Jänner 2008 | 20.00 Uhr | Remise

ISLAND

Aus dem Dunst der isländischen Geysire

Helgi Jonsson, Vocals, Posaune. Lorenz Raab, Trompete. Christofer Frank, Gitarre. Klemens Bittmann, Mandola, Violine, Bratsche. Georg Hartwig, Bass. Jörg Haberl, Drums

Der Isländer Helgi Jonnson schafft anmutige Klänge. Er scheint in einem verwunschenen Schneewittchen-Schloss aus zartem Popschmelz zu wohnen und die gesamte Melancholie dieser Welt in seinem Herzen zu tragen. (Marcus Kalbitzer)

Helgi Jonsson stammt aus Rejkavik, lebt in Wien, tourt durch die Welt. Mit seiner Musik bringt er die isländischen Geysire zum Klingen. Gemeinsam mit Lorenz Raab, der immer mehr zum Bludenzer Hauskünstler wird, wird eine neue Welt eröffnet: Isländischer Rock-Jazz!

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.