Dicke Luft - jeder ist gefordert

Grünmüllverbrennung ist kein Kavaliersdelikt - Abgabe in Bludenz am Samstag.

Zwei Arbeiter bei der Grünmüllentsorgung

Immer wieder wird in Bludenz festgestellt, dass Gartenabfälle, Baum- und Strauchschnitt und auch - zum Teil durchnässtes - Ast- und Reisigmaterial im Freien verbrannt wird. Dies führt in jedem Fall zu einer starken Luftverunreinigung.

Damit nicht genug, auch erhöhte Feinstaubbelastungen und Rauch-  und Geruchsbelästigungen sind das Ergebnis der Verbrennungen. Aus diesem Grund gibt es gesetzliche Bestimmungen. Darin wird festgehalten, dass das flächenhafte Verbrennen von Stroh, Holz, Rebholz, Schilf, Baumschnitt, Grasschnitt und Laub grundsätzlich verboten ist.

Auch das punktuelle Verbrennen solcher Materialien aus dem Hausgartenbereich und aus dem landwirtschaftlich genutzten Haus- und Hofbereich ist ganzjährig verboten. Lediglich für Landwirte gibt es gewisse Ausnahmen in intensiv genutzten Bereichen. Weitere Ausnahmen bestehen u.a. für Lagerfeuer, Grillfeuer und Feuer im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen sowie für Pflanzenschutz- und Forstschutzmaßnahmen. Diese Delikte sind strafbar. Bei Übertretungen beträgt der Strafrahmen bis zu 3.633 Euro.

„Um diese Belastungen im Stadtgebiet und den Parzellen zu vermeiden, wird die Bevölkerung gebeten, die Grünmüllabgabe im städtischen Bauhof zu nützen“, appelliert Bürgermeister Mandi Katzenmayer als Umweltreferent der Stadt Bludenz an die Bevölkerung. Die Grünmüllsammelstelle beim Lager Unterstein (Untersteinstraße, ehemals Kalkwerk Neyer) ist jeden Samstag – von April bis Ende Oktober - von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Auch in Bings kann der Grünmüll jeden Samstag, noch bis 31. Mai, von 10 bis 11 Uhr abgegeben werden.

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.