Auffrischungskur für Riedmiller

Bludenzer Denkmal wird von Grund auf restauriert

Die Bronzefigur des Freiheitskämpfers Bernhard Riedmiller erfährt in den kommenden Wochen eine Generalüberholung. Das mehr als 100 Jahre alte Denkmal weist nämlich starke Korrosionsschäden auf.

1905 wurde das von Georg Matt gestaltete Riedmiller-Denkmal in Bludenz errichtet. Seitdem haben ihm über die Jahre Wind und Wetter ordentlich zugesetzt. Nicht nur dass die einst schöne Bronzeoberfläche im Laufe der Zeit stark verschmutzt und stellenweise verrostet ist, auch das Podest auf dem sich das Denkmal befindet, hat unter dem Einfluss der Witterung und den Abgasen des innerstädtischen Verkehrs gelitten. Bei einer eingehenden Begutachtung durch die auf Bronzefiguren spezialisierte Restauratorin Beatrice Pfeifer wurden neben zahlreichen Rissen und Materialsablösungen auch festgestellt, dass die Tragfähigkeit des Eisenunterbaus und damit die Stabilität der Riedmiller-Figur nicht mehr gegeben ist.

„Wir sind froh, dass das Riedmillerdenkmal nun eine profissionelle Restaurierung erfährt. Als eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt Bludenz soll es auch weiterhin in vollem Glanz erstrahlen können“, so Bürgermeister Mandi Katzenmayer.

Die Renovierungsarbeiten am Riedmillerdenkmal werden etwa drei Monate in Anspruch nehmen. Die Kosten für die Restauration betragen rund 20 000 Euro. Die Sanierung des Denkmals wird vom Bundesdenkmalamt und dem Land Vorarlberg gefördert.

Die 300 kg schwere Riedmiller-Figur wird am Dienstag, 6. Februar, abgenommen und kommt dann zunächst in ein Kunstschmiedeatelier im Montafon. Dort werden die ersten groben Restaurierungsarbeiten vorgenommen. Die Feinarbeiten sollen dann in Bludenz erledigt werden. Um den Bludenzer Bürger und Bürgerinnen dabei einen Einblick in die fortlaufende Restauration des Riedmillerdenkmals zu geben, sollen diese Arbeiten wenn möglich öffentlich stattfinden. Nach dem Abschluss der Renovierung soll es für den aufgefrischten Riedmiller ein Willkommensfest in der Innenstadt geben.

 

Stand: 02. 02. 2018

Hinweis

Sie befinden sich im Pressearchiv der Stadt Bludenz.
Diese Aussendung hat keinen Anspruch auf Aktualität.