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Geschichte der Stadt Bludenz, das 20. Jahrhundert

Band 1 der Stadtgeschichte Bludenz (1996 erschienen)

Ende November 1996 wurde der erste Band zur Geschichte der Stadt Bludenz der Bevölkerung vorgestellt. Mehrere Autoren präsentieren darin ihre neuesten Forschungen; die wissenschaftliche Bearbeitung der Stadtgeschichte endet mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts.


Band 2 der Stadtgeschichte Bludenz (geplanter Erscheinungstermin 2009)

Untersuchungszeitraum des zweiten Bandes zur Stadtgeschichte Bludenz wird somit das eben erst zu Ende gegangene 20. Jahrhundert sein. Eine umfassende Darstellung dieser Zeitepoche ist bislang noch nicht vorgelegt worden, lediglich zu einzelnen Teilbereichen der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts sind verschiedene Beiträge beziehungsweise kleinere Monografien erschienen. Die Bearbeitung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts muss gar als vollständiges Desiderat bezeichnet werden.

Das Ergebnis des hier skizzierten Projektes soll in einer Publikation vorgelegt werden, die sich an alle historisch Interessierten, besonders aber an die Bludenzer Bevölkerung richtet. Das Projekt versteht sich deshalb als eine Kombination von fundierter wissenschaftlicher Aufarbeitung historischer und landeskundlicher Fragestellungen, die einem entsprechenden Darstellungsstil (Anmerkungsapparat) verpflichtet ist, und deren Präsentation auf möglichst breit gefächerter und vielseitig nutzbarer Basis erfolgt.

Konkret soll das entstehende Buch einem allgemein an der Geschichte der Stadt Bludenz interessierten, auch nicht-wissenschaftlichen Publikum sowohl als historisches Nachschlagewerk als auch als ansprechende und anregende Geschichtslektüre dienen.

 

Ziele und Zeitplan

Dieses Ziel erfordert eine breite methodische Konzeption. Gewünscht ist die Einbindung von klassischen wie modernen Forschungsansätzen, die sich sowohl an historischen Längsschnitten (chronologisch aufgebaute Übersichtsstudien zu Themenbereichen wie Gesellschaft oder Wirtschaft) wie auch an gezielten, thematisch eingegrenzten Einzelstudien zu für die Geschichte der Stadt besonders bedeutenden Fragestellungen aufgliedern sollen.

Die Geschichte der Stadt Bludenz im 20. Jahrhundert soll bis zum Jahr 2009 bearbeitet werden. Bis Ende 2006 ist eine Basisbibliographie, eine Quellenübersicht zu den Aktenbeständen im Stadtarchiv Bludenz und im Vorarlberger Landesarchiv sowie eine Chronologie der Geschichte von 1900 bis 2000 und die Wahlergebnisse dieser Zeitepoche geplant, der Aufbau eines Fotoarchivs wird angestrebt. Interviews mit Zeitzeugen sollen weitere wichtige Informationen zu diesem Projekt liefern. Ebenso werden Zeitungsrecherchen durchgeführt, um das Bild der Stadt Bludenz in der Medienlandschaft der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu zeichnen. Für Mitte 2008 ist die Abgabe der Manuskripte vorgesehen, so dass das Buch im Herbst 2009 erscheinen kann.


Lebendige Wissenschaft

Alle Arbeiten orientieren sich grundsätzlich an wissenschaftlichen Prinzipien mit Blick über den lokalen „Tellerrand“, wobei auf die Vermittlung der Ergebnisse und Zwischenberichte in volksbildnerischen Veranstaltungen großen Wert gelegt wird. Es soll keine Wissenschaft im Elfenbeinturm betrieben werden, sondern Ziel ist eine lebendige Wissenschaft auf ansprechendem Niveau. Im Rahmen von Veranstaltungen wie Informationsabende (etwa die „Lange Nacht der Museen“ oder die „Kulturnacht“), Exkursionen, Führungen, Vorträge und Beiträge in einschlägigen Zeitschriften wird die Kommunikation zwischen Wissenschaft und interessierten Laien gefördert, die Integration der einheimischen Bevölkerung in das (über)regionale Forschungsvorhaben wird auf diese Weise ermöglicht. So sollen die Autorinnen und Autoren der einzelnen Kapitel ihre Forschungen im Rahmen von Abendvorträgen in Bludenz vorstellen und damit auf die kommende Publikation aufmerksam machen.

Entscheidend bei der Umsetzung dieser Überlegungen ist auch der Einsatz moderner Medien und Hilfsmittel. Diese Homepage dient der Präsentation des Projektes sowie dessen sukzessiver Umsetzung verknüpft mit der Darlegung wichtiger Einzelergebnisse. Auf diese Weise ist ein geistiges Informationsforum geschaffen, das nicht nur alle Interessierten am laufenden hält, sondern gleichzeitig breitenwirksam die mit dem Projekt verbundenen Konzeptionen einem größeren Publikum vorstellt. Diesem wird damit die Möglichkeit geboten, sich aktiv über das Forum in dieses Projekt einzubringen. Kritik, Anregungen, Ergänzungen oder ähnliches sind an dieser Stelle oder im direkten Kontakt mit den Herausgebern Mag. Norbert Schnetzer und MMag. Dr. Andreas Rudigier bzw. dem Stadtarchiv Bludenz ausdrücklich erwünscht


 


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