Hintergrund und Ziele des Projektes

Durch die 2008 zwischen dem Bund und den Bundesländern vereinbarten Maßnahmen des Vorhabens „Frühe sprachliche Förderung im Kindergarten“ sollen die Sprachfördermaßnahmen des bisherigen „Sprachtickets“ neu gestaltet werden.
Die Vorverlegung der Sprachstandsfeststellung auf einen Zeitpunkt rd. 15 Monate vor Schuleintritt, die Verwendung von Beobachtungsverfahren zur Sprachstandsfeststellung, der Bildungsplan-Anteil „Frühe sprachliche Förderung von 3-6-Jährigen“ als Bestandteil künftiger Bildungspläne für Kindergärten und Bildungsstandards zur Sprech- und Sprachkompetenz zu Beginn der Schulpflicht sollen eine zeitlich längere und gezielte Förderung von Kindern mit sprachlichen Defiziten in den Kindergärten ermöglichen. Der Bildungsplan-Anteil und die Bildungsstandards umschreiben dabei die Grundsätze und Zielsetzungen der in den Kindergärten umzusetzenden Sprachfördermaßnahmen.

Die Stadt Bludenz hat in den Kindergärten Mitte, St. Peter, Igel, Bings, Außerbraz und in den Pfarrkindergärten Hl. Kreuz und Don Bosco vier zusätzliche Pädagoginnen für die frühe Sprachförderung angestellt.